Produkte aus Werkstätten (WfbM)

Über Werky


Für faire Teilhabe.
Für ehrliche Debatten.
Für die Menschen hinter den Produkten.

Werky ist der erste barrierefreie Marktplatz für Produkte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und Inklusionsbetrieben in Deutschland. Hier findest Du über 1.600 einzigartige, handgefertigte Produkte – ausschließlich aus sozialen Projekten in Deutschland.
Menschen mit Behinderung leisten täglich wertvolle Arbeit. Ihre Produkte sind handwerklich beeindruckend, ihre Arbeit ist real, und ihre Würde ist nicht verhandelbar. Werky macht diese Arbeit sichtbar und bringt sie zum Käufer – fair, direkt, ohne Umwege.

Einkaufen
Nachhaltig und sozial einzukaufen ist oft schwer und bleibt im Alltag manchmal auf der Strecke. Bei Werky kannst Du Dir sicher sein, dass alle Produkte aus sozialen Projekten kommen und regional in Deutschland gefertigt werden. Mehr zu unseren Werky-Nachhaltigkeitszielen erfährst Du hier. Mit deinem Kauf bei Werky erwirbst Du schöne, handgefertigte und ökologische Produkte. Gleichzeitig unterstützt Du die Arbeit von Menschen mit Behinderung – und eine Plattform, die sich für faire Teilhabe einsetzt.

Verkaufen
Wir stellen die digitale Plattform zur Verfügung, auf der Werkstätten und Inklusionsbetriebe Käufer für ihre Produkte finden. Damit helfen wir, Produkte aus sozialen Projekten online erfolgreich zu vermarkten. Mit einem Werky-Shop digitalisieren Werkstätten und Inklusionsbetriebe ihren Vertrieb, erreichen neue Kunden in ganz Deutschland und darüber hinaus – und schaffen für ihre Beschäftigten eine moderne Vorbereitung auf die Teilhabe am digitalen Arbeitsleben.

Warum gibt es Werky?

Christoph Andrews, Gründer von Werky

Mein Name ist Christoph Andrews. Ich bin selbstständiger Unternehmer und leite die Notizbuch-Manufaktur tyyp. Nach mehr als 15 Jahren im Online-Handel kenne ich die Fragen, die einen bei der Digitalisierung des eigenen Vertriebs begleiten – und die Hürden, vor denen kleine soziale Manufakturen dabei stehen.

Aufgewachsen bin ich als Sohn eines Sozialpädagogen in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Im Rahmen von tyyp arbeite ich seit Jahren mit Werkstätten zusammen. Dabei bin ich auf wertvolle Kooperationen gestoßen, aber auch auf die Herausforderungen, denen Werkstätten gerade beim Onlinehandel gegenüberstehen. Aus dieser Erfahrung ist 2019 Werky entstanden. Werky wird heute von mir als Gründer und Geschäftsführer geführt.

Ich bin selbst nicht von Behinderung betroffen. Aber ich kenne Menschen, die es sind, und ich habe ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Was mich an der aktuellen Debatte um Werkstätten stört, ist die Vereinfachung. Es ist mir zu einfach, Werkstätten und ihre Produkte pauschal als „negativ" zu erklären. Ich bin großer Fan der Fähigkeiten und Potentiale der Menschen, die in Werkstätten arbeiten.

Es gibt Werkstätten, die wirklich geschlossen werden müssten – und es gibt Werkstätten, die echte Begegnungsstätten und Chancengeber sind. Beides ernst zu nehmen, ist die Voraussetzung für jede ehrliche Debatte.

Gleichzeitig glaube ich: Das System der Werkstätten ist nicht optimal. Menschen mit Behinderung müssen fair bezahlt werden. Und der eigentliche Auftrag der Werkstätten – Rehabilitation und Vermittlung in die Gesellschaft – muss endlich Realität werden. Vielleicht wäre der ehrlichere Weg, Werkstätten in Inklusionsbetriebe zu transformieren, statt Menschen in eine freie Wirtschaft zu drücken, die für echte Inklusion noch nicht bereit ist.

Es gibt so viele Graustufen von Behinderung, dass jede einfache Antwort ungerecht wird. Genau deshalb braucht es eine ehrliche Debatte.



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